Ad Prälat Leopold-Ungar-Preis


Jury würdigt junge Redaktion

09.11.2012

Wien. Einen Förderpreis für ihr „hervorragendes und nachhaltiges Engagement“ erhielt Donnerstagabend das Redaktionsteam der von Stefan Beig koordinierten Integrationsseite der „Wiener Zeitung“. Gemeinsam mit anderen Journalisten wurde es mit dem von Caritas und Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien vergebenen Leopold-Ungar-Preis ausgezeichnet.

Redaktionsteam der Integrationsseite erhält Leopold-Ungar-Preis

Leopold-Ungar-Preis 2012
Die Preisverleihung: (v.l.n.r.) Buchleitner, Weiss, Müller, Lehner, Vasari, Andjelic, Beig, Müller-Funk, Deniz, Minkow, Landau.
© Stanislav Jenis

Die Jury würdigte die Arbeit der großteils jungen Journalisten auf der Seite und die inhaltliche Breite. Der neuen Dynamik bei der ägyptisch-stämmigen Jugend widmete sich etwa Lea Müller-Funk. Nada Andjelic verfolgte, wie die serbische Community beim Song-Contest miteiferte. Die nicht immer einfache Wohnsituation am Yppenplatz schilderte Elisabeth Minkow, Ali Cem Deniz beschrieb das kaum beachtete Volk der Tscherkessen. Über die Beliebtheit des Tangos schrieb Stephanie Lehner, Thomas Müller über den großen Andrang beim Ethnobanking. Warum beim Heer Richtung Mekka gebetet wird, erzählte Bernd Vasari. Alexia Weiss begleitet die Wahlen der Israelitischen Kultusgemeinde Wien.

Als Journalisten, „denen soziale Themen ein persönliches Anliegen sind“, würdigte Caritas-Direktor Michael Landau die Preisträger. Den „Mut zu den Ecken und Kanten“ erwähnte Raiffeisen-General Klaus Buchleitner.

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